Kohle

Die Kohleverbrennung ist einer der größten CO2-Emittenten in Deutschland. Europaweit verbrennt Deutschland für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere Land, sieben der zehn dreckigsten Kohlekraftwerke Europas sind nach wie vor bei uns, darunter die Brandenburger Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe. Das muss sich nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes ändern. Deshalb setze ich mich mit zahlreichen Initiativen für einen festgelegten Abschaltplan, für ein vorgezogenes Enddatum der Kohleverstromung und einen Strukturwandel der Reviere hin zu Erneuerbare-Energien-Regionen ein.

Den Kohleausstieg einleiten, den Strukturwandel aktiv gestalten

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf. ©Kohleatlas, BUND/Heinrich-Böll-Stiftung

Durch die Verbrennung von Kohle werden große Mengen an CO2 freigesetzt. So heizen wir das Klima auf.

Die Kohlekommission hat einen „Fahrplan für den Kohleausstieg“ vorgelegt. Dieser muss nun vollständig umgesetzt werden. Das bedeutet für die Braunkohleregionen, insbesondere die Lausitz, jetzt Alternativen auf den Weg zu bringen. Dazu gehören die Förderung von Weiterentwicklungspotenzialen, schnelleres Internet und eine bessere Verkehrsanbindung. Nur so kann es gelingen, die Betroffenen in den Regionen rechtzeitig mitzunehmen für die Zeit nach der Kohle. Erst dann zu handeln, wenn die Tagebaue stillgelegt werden, ist zu spät.

Lesen Sie im Folgenden die aktuellsten Berichte, Pressemitteilungen und Initiativen rund um das Thema Kohle.

05.07.2014

Am 04.07.2014 habe ich unseren grünen Antrag „Kohleausstieg einleiten – Überfälligen Strukturwandel im Kraftwerkspark gestalten“ eingebracht. In diesem fordern wir unter anderem den schrittweisen Ausstieg aus der Kohle. Zudem fordern wir neben einer dringend nötigen Reform des Emissionshandels die Einführung von CO2-Mindestpreisen auf nationaler wie auch auf EU-Ebene. Den Antrag finden Sie hier: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/019/1801962.pdf Meine […]

04.07.2014

Die Kohleverstromung ist nicht mit den Klimaschutzzielen und den Anforderungen eines flexiblen und umweltverträglichen Energieversorgungssystems vereinbar. Deutschland muss gemäß der internationalen Klimavereinbarung bis 2050 die Freisetzung klimaschädlicher Emissionen in Deutschland um 80 bis 95 Prozent senken. Dieses Ziel ist nur mit einer klimaneutralen Stromerzeugung erreichbar – folglich ohne Kohlekraftwerke. In unserem Antrag fordern wir die […]

03.07.2014

Die Bundesregierung weist Berichte des SPIEGELs zurück, wonach sie Pläne für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung erarbeiten lässt. DER SPIEGEL berichtete (26/2014, S. 29), dass die Bundesregierung Optionen wie Grenzwerte für den CO2-Ausstoß alter Kohlekraftwerke oder ein Flexibilisierungsgesetz prüfen und entwerfen würde. Ich fragte als, Sprecherin für Klimapolitik der BÜNDNISGRÜNEN Bundestagsfraktion daraufhin genauer nach […]

23.06.2014

Anlässlich von Presseberichten [Spiegel,Berliner Kurier] über die enge Verquickung zwischen dem Lausitzer Wirtschaftspolitiker Ulrich Freese, MdB (SPD) und dem Braunkohlekonzern Vattenfall fordert die bündnisgrüne Brandenburger Bundestagsabgeordnete ANNALENA BAERBOCK die SPD Brandenburg auf, zu klären, wen ihre Mandatsträger vertreten sollen: Die Bürgerinnen und Bürger oder die Interessen eines Großkonzerns.

03.06.2014

Heute hat sich Brandenburgs Regierung vollständig vom Klimaschutz verabschiedet. NRW verkleinert bestehende Tagebaue und selbst die USA kündigen eine massive Reduktion der Kohleverstromung an, nur die Brandenburger SPD und Linke will im Neandertal der fossilen Energiegewinnung verharren und nach 2027 noch zusätzliche 204 Millionen Tonnen CO2 in die Luft blasen. Damit trägt Brandenburg dazu bei, […]