Kinder haben ein Recht auf Bildung, aber auch auf ein Miteinander mit ihren Freundinnen und Freunden. Für diese Rechte müssen Bund und Länder eintreten. Weil ich hier Handlungsbedarf sehe, habe ich am 10. Juni 2020 gemeinsam mit Vertreter*innen aus Medizin, Bildungspolitik, Kita- und Schulträgern, Gewerkschaften und Bildungspraxis über einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen beraten und Leitlinien hierfür formuliert.

Spätestens nach den Sommerferien müssen alle Kinder wieder in Schulen und Kitas gehen können. Kinder und Familien, aber auch Erzieher*innen und Lehrer*innen brauchen hierfür einen verlässlichen Plan. Einen Plan, der aber trotzdem so flexibel ist, dass wir im Herbst nicht ins nächste Chaos stürzen, falls es dann doch wieder mehr Fälle von COVID-19 geben sollte.


Wir brauchen Schutzbestimmungen für Lehrer*innen und Eltern, besonders wenn sie Teil einer Risikogruppe sind. Die Kinder müssen sich in festen Gruppen bewegen, innerhalb derer die Abstandsregeln aufgehoben sind. Das nötige zusätzliche Personal soll aus einem Bildungsfonds von Bund und Ländern finanziert werden. Außerdem brauchen wir eine digitale Offensive für unsere Bildungseinrichtungen. Dafür müssen 500 Millionen Euro aus dem Digitalpakt ohne aufwändiges Antragsverfahren jetzt schnell an die Schulen fließen.

Mein Impulspapier zum Kita-Schulgipfel findet ihr hier.

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